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Antworten rund um den Allesschneider

Hier finden Sie kompakte Antworten auf die Fragen, die vor und nach dem Kauf am häufigsten gestellt werden – sortiert nach Themenbereich.

Ein Allesschneider lohnt sich, sobald Sie mehr als ein- bis zweimal pro Woche selbst aufschneiden. Für den gelegentlichen Laib genügt ein gutes Brotmesser. Rechnen Sie den Aufwand mit ein: Das Gerät will nach dem Einsatz gereinigt und verstaut werden, und zwar jedes Mal.

Ja, wenn Sie Brot am Stück kaufen oder Wurst und Käse am Stück statt in Scheiben. Für kleine Haushalte sprechen die klappbaren Geräte: Sie lassen sich laut Hersteller flach zusammenlegen und im Schrank verstauen. Ein Standgerät lohnt eher, wenn die Maschine ohnehin stehen bleibt.

Auf drei Punkte, in dieser Reihenfolge: wohin das Gerät kommt (die Bauart), welches Messer mitgeliefert wird und wie leicht sich alles zerlegen lässt. Die Schnittstärke geben die meisten Hersteller im Vergleich als stufenlos einstellbar an — sie trennt die Geräte kaum. Gehäusematerial und Messerausstattung tun es.

Vor allem Gehäuse und Messerausstattung. Im Vergleich stehen Geräte mit Kunststoffgehäuse neben solchen aus Metall, und einige liefern ein zweites Messer für Wurst und Käse mit. Streng nach Preis geht das nicht: Auch ein Gerät der mittleren Preislage hat laut Hersteller ein Kunststoffgehäuse. Die Bewertungen stehen nebeneinander in unserem Vergleich.

Ein Standgerät steht fest auf der Arbeitsfläche und ist sofort einsatzbereit. Ein Klappgerät lässt sich zusammenlegen und verstauen, kostet dafür jedes Mal einen Handgriff. Ein Einbaugerät sitzt in einer Küchenschublade und verschwindet nach dem Schneiden vollständig. Alle drei Bauarten stehen in unserem Vergleich.

Meist ein Klappgerät. Zwei Modelle im Vergleich sind zusammengeklappt laut Hersteller nur 10 bzw. 10,5 cm breit, ein weiteres nennt eine kompakte Grundfläche von 23,4 × 34,0 cm. Auch kompakte Standgeräte kommen infrage: Mehrere Rezensionen beschreiben sie als kleiner, als die Produktbilder vermuten lassen.

Zuerst die Schubladenbreite. Das Einbaugerät im Vergleich setzt laut Hersteller eine Korpusbreite von mindestens 450 mm voraus. Rechnen Sie außerdem damit, dass es sich nur zusammenklappen lässt, wenn das Messer auf 0 mm steht. Drei Rezensionen bestätigen das übereinstimmend, zwei davon empfinden das tägliche Zurückstellen als lästig.

Ein Wellenschliffmesser hat eine gezackte Schneide und kommt mit harter Kruste zurecht. Ein Glattschliffmesser hat eine durchgehend glatte Schneide und trennt Wurst, Schinken und Käse sauberer. Vier Geräte im Vergleich liefern beide Messer mit, die übrigen eines — der Filter „Messerausstattung“ in unserem Vergleich trennt sie.

Nur, wenn Sie beides regelmäßig schneiden. Ein Wellenschliffmesser schneidet auch Wurst und Käse, hinterlässt dabei aber mehr Krümel und ausgefranste Ränder. Für Geräte mit nur einem Messer geben die Hersteller Brot, Käse, Aufschnitt und Gemüse gleichermaßen an. Wer hauchdünnen Schinken will, fährt mit einem Glattschliffmesser besser.

Das hängt vom Gerät ab, und der Unterschied ist im Alltag spürbar. Drei Modelle im Vergleich haben laut Hersteller einen Verschluss, mit dem sich das Messer ohne Werkzeug abnehmen lässt. Bei zwei anderen Geräten braucht der Wechsel laut Quellen ein Hilfsmittel – einmal eine Münze, einmal ein mitgeliefertes Werkzeug. Fassen Sie das Messer dabei nur am Rand an.

Gar nicht: Kein Datenblatt im Vergleich nennt eine Möglichkeit, das Rundmesser nachzuschärfen. Vorgesehen ist der Austausch — bei mehreren Geräten lässt sich das Messer laut Hersteller werkzeuglos entnehmen. Ein Hersteller wirbt zusätzlich damit, defekte Geräte zu reparieren statt sie zu ersetzen.

Für Wurst und Käse genügt die unterste Stellung. Eine Rezension beschreibt dort Wurst- und Kassler-Scheiben unter 1 mm. Für Brot zählt die obere Grenze: Die Modelle im Vergleich reichen laut Hersteller bis 14, 15, 17, 20 oder 23 mm.

Weniger, als viele erwarten. Die Geräte im Vergleich geben laut Hersteller zwischen 45 und 200 W an, und ihre Bewertung für die Schnittleistung folgt dieser Reihenfolge nicht. Wichtiger sind ein scharfes Messer und ein leichtgängiger Schlitten — die Führung, auf der das Schneidgut zum Messer fährt.

Kurzbetrieb ist die Zeit, die der Motor am Stück laufen darf, bevor er abkühlen muss — angegeben etwa als „KB 5 min“. Kein Datenblatt im Vergleich nennt diesen Wert; er steht meist nur in der Bedienungsanleitung. Für Haushaltsmengen spielt er selten eine Rolle, für viele Scheiben am Stück schon.

Bei der Momentschaltung läuft das Messer nur, solange Sie den Schalter gedrückt halten. Bei der Dauerschaltung läuft es weiter, bis Sie es wieder abschalten. Mehrere Geräte im Vergleich haben laut Hersteller beides. Eine Rezension bemängelt, dass die Beschriftung der beiden Stufen nicht selbsterklärend sei.

Ja. Mehrere Hersteller nennen Gemüse ausdrücklich, einer zusätzlich Obst. Eine Rezension berichtet von Weißkohl und Tomaten ohne Beanstandung. Weiches Schneidgut gelingt besser, wenn es gut gekühlt und fest ist.

Nur bei einem Gerät im Vergleich nennt der Hersteller gefrorenes Fleisch ausdrücklich, und zwar für das Wellenschliffmesser. Bei allen übrigen steht davon nichts. Angetautes Fleisch ist der sicherere Weg: Durchgefrorenes Schneidgut belastet Messer und Antrieb.

Mit dem Glattschliffmesser, gut gekühltem Schneidgut und der untersten Schnittstärke. Eine Rezension beschreibt so Wurst- und Kassler-Scheiben unter 1 mm; bei Salami und Südtiroler Speck berichten andere Rezensionen von hauchdünnen Scheiben, allerdings ohne Millimeterangabe. Führen Sie das Stück mit dem Restehalter, sobald es kleiner wird.

Mit einem Wellenschliffmesser ja. Ein Hersteller gibt sein Messer ausdrücklich für harte Krusten an, und Rezensionen berichten von selbst gebackenen Vollwertbroten ohne Probleme. Achten Sie auf den Schneideweg des Schlittens: Bei einem Gerät im Vergleich sind es rund 18 cm, bei einem anderen rund 24 cm.

Ziehen Sie zuerst den Netzstecker. Nehmen Sie dann Schlitten, Restehalter und — wenn möglich — das Messer ab und wischen Sie alles feucht aus. Der eigentliche Aufwand sind die Engstellen: An der Anschlagplatte sammeln sich Krümel, die laut einer Rezension nur mit einem Hilfsmittel wie einem Zahnstocher herauskommen.

Kein Hersteller im Vergleich gibt das für sein Rundmesser an. Eine Rezension führt die fehlende Spülmaschineneignung sogar als Kritikpunkt auf und empfiehlt, das Messer vorsichtig mit einem Tuch abzuwischen. Gehen Sie im Zweifel davon aus, dass es von Hand gereinigt wird.

Der Restehalter ist ein Aufsatz mit Zacken, der das letzte Stück Schneidgut festhält und führt. Er hält die Finger auf Abstand zum Messer, sobald das Reststück zu klein zum Anfassen wird. Bei einem Gerät im Vergleich dient er laut Hersteller zugleich als Schutz vor der Klinge. Das Risiko sinkt damit, es verschwindet nicht.

Eine Verriegelung, die den Schlitten festsetzt, damit sich das Gerät nicht versehentlich bedienen lässt. Drei Geräte im Vergleich haben sie, alle von GRAEF; der Hersteller nennt sie bei zweien ausdrücklich „Kindersicherung“, beim dritten „Einschalt- und Klappsicherung“. Ein Einbaugerät geht einen anderen Weg: Es lässt sich laut drei Rezensionen nur zusammenklappen, wenn das Messer auf 0 mm steht. Beides senkt das Risiko, es ersetzt keine Aufsicht.

Außer Reichweite und mit gezogenem Netzstecker. Klappgeräte lassen sich flach zusammenlegen und hoch einräumen, ein Einbaugerät verschwindet in der Schublade. Prüfen Sie außerdem, ob das Messer im Ruhezustand abgedeckt ist — beim ritter E 16 Duo Plus, unserer Empfehlung, ist es das laut einer Rezension nicht.

Wenn die kurze Antwort nicht reicht

Die Ratgeber gehen den Fragen dieser Seite auf den Grund – mit Zahlen aus den Datenblättern und Erfahrungen aus den ausgewerteten Rezensionen.

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